Endlich wieder … Schulfest

Endlich wieder … Schulfest

Am Freitag, 16. Juni 20 fand das Schulfest statt. Bei strahlendem Sonnenschein hatten alle Klassen vormittags den Schulhof vorbereitet und geschmückt. Nachmittags begann dann das bunte Fest aus Musik- und Theater-Vorführungen, kulinarischen Köstlichkeiten und vielen Angeboten zum Mitmachen: An der Luftballonstation konnte man eine Karte ausfüllen und an einem Luftballon befestigen – die weitesten Karten segelten bis in die Eifel und nach Koblenz! Die Geisterbahn, der Wasserpistolenstand, die selbstgebaute Torwand und der Henna-Tattoo-Stand und viele andere Stände lockten viele Besucher an. So herrschte auf dem gesamten Schulhof ein heiteres, buntes Treiben, in dem sich auch viele Ehemalige (Schüler*innen und Kolleg*innen) trafen und austauschten. Und immer wieder wurden Beiträge der Klassen auf der Außenbühne präsentiert – gelungen und kurzweilig moderiert von unseren beiden Schülersprechern Dayana und Eyüp.

Ein riesiges Dankeschön geht an alle Kolleg*innen, Klassen und Eltern und unseren Schulhausmeister Herrn Kolodziej, die dieses Fest vorbereitet und begleitet haben. Und ein besonderer Dank an die organisatorische Doppelspitze Herrn Masso und Herrn Fermer, die alle Vorbereitungen koordiniert haben.

Zartbitter – Präventionstheater gegen sexuellen Missbrauch an Mädchen und Jungen

Zartbitter – Präventionstheater gegen sexuellen Missbrauch an Mädchen und Jungen

Sexuelle Übergriffe durch Jugendliche – nicht bei uns!

Am 15.08.23 organisierte der Arbeitskreis Prävention für die Schüler*innen der Klasse 6 eine Aufführung des Theaterstücks „Respekt für dich!“ von Zartbitter in der Mensa.

Das Stück thematisiert sexualisierte Peer-Gewalt (sexualisierte Gewalt unter Gleichaltrigen) innerhalb und außerhalb des Netzes. Es geht um Tom, dessen Fotos ungewollt digital verbreitet werden, und um Simone, die sich abends im Bus übergriffigem Verhalten von Mitschülern ausgesetzt sieht.

Das Stück sensibilisiert für Themen wie persönliche Rechte von Kindern und Jugendlichen sowie Umgang mit grenzüberschreitendem Verhalten und eröffnen Perspektiven für Hilfe und Unterstützungsmöglichkeiten selbst Betroffener oder betroffener Freunde/Mitschüler*innen.

Im Anschluss an das Theaterstück gab es für die Schüler*innen die Gelegenheit, Fragen an die Schauspieler*innen zu stellen.

Zartbitter ist eine Kontakt- und Informationsstelle gegen den sexuellen Missbrauch von Kindern und Jugendlichen und leistet durch Angebote, unter anderem in Form von Theaterstücken oder Workshops, einen aktiven Beitrag zur Präventionsarbeit.

Neues Team an der PUR stellt sich vor

Neues Team an der PUR stellt sich vor

Interview mit Frau Müller und Frau Uzun am 24.04.2023

von Chelsea Vogt und Diana Brauer

RED.: Vielen Dank, dass Sie sich die Zeit nehmen, unsere Fragen zu beantworten.
Unsere erste Frage ist: Füller oder Tastatur? Womit schreiben Sie am liebsten?

FRAU MÜLLER: Ich persönlich schreibe lieber mit der Tastatur, weil ich das gelernt habe und weil es einfach schneller geht.

FRAU UZUN: Absolut! Schreiben am Computer ist viel einfacher!

RED.: Kaffee oder Tee? Was hilft Ihnen durch den Schultag?

FRAU UZUN: Kaffee auf jeden Fall als erstes! Danach trinken wir Tee.

RED.: Fünftklässler oder Zehntklässler? Wer ist am pflegeleichtesten?

FRAU MÜLLER: Das kann ich noch nicht beantworten, weil ich erst seit November in der weiterführenden Schule arbeite, und vorher habe ich in Grundschulen gearbeitet. Ich glaube, die sind alle klasse!

RED.: Eltern oder Lehrkräfte? Wer nervt am meisten?

FRAU MÜLLER: Beide! Aber mit einem Zwinkern-Smiley dahinter!

RED.: Abitur oder Ausbildung? Was finden Sie am besten?

FRAU UZUN: Es kommt darauf an, was das Ziel ist. Wenn man studieren möchte, braucht man ein Abitur. Ich hatte mich damals direkt für eine Ausbildung entschieden, und ich bereue es heute nicht.

RED.: Frau Müller, können Sie uns drei Sachen sagen, die sie gut an der Peter-Ustinov-Schule finden, und drei Sachen, die Sie schlecht finden?

FRAU MÜLLER: Das erste ist die Vielfalt in diesem Job. Das Aufgabengebiet, das wir hier zu erfüllen haben, ist extrem vielfältig. Wir schreiben nicht nur, wer zu spät kommt oder wer ausfällt, sondern wir haben ein großes Repertoire an Aufgaben zu erledigen. Zum Beispiel, pflegen wir die kompletten Schülerdaten, wir rechnen die Buchungen ab – alles, was an Bestellungen rausgegangen ist – wir führen Bestellungen durch und wir pflegen die Schülerakten. Also, es ist sehr abwechslungsreich. Und so geht jeder Tag blitzschnell vorbei. Es ist ein ganz toller Mix aus kaufmännischen Arbeiten und Menschlichkeit, den es selten woanders gibt. Und der dritte positive Punkt ist der Austausch mit den Lehrkräften, wo man Sachen mitbekommt, die eine große Freude bereiten. Also, es ist rundum ein sehr interessanter Job! An die schlechten Sachen möchte ich gar nicht denken! Ich konzentriere mich auf das Gute!

RED.: Frau Uzun, Sie waren sogar hier bei uns auf der Schule als Schülerin, haben wir gehört. Das ist eine Weile her, aber welche Erinnerungen haben sie an die Peter-Ustinov-Realschule?

FRAU UZUN: Damals hieß die Schule nicht mal „Peter Ustinov“. Sie hatte sogar keinen richtigen Namen. Wir Kinder haben die Schule „Flipper“ genannt, daran kann ich mich noch erinnern (lacht). Ich hatte den besten Klassenlehrer ever; den werde ich nie vergessen. Den Herrn Stibbe (?). Ich habe viele tolle Erinnerungen, auf jeden Fall. Es ist immer noch eine tolle Schule.

RED.: Unsere letzte Frage ist: Wenn Sie einen Wunsch für ihre Arbeit an der Schule frei hätten, was würden Sie sich wünschen? 

FRAU MÜLLER: Mehr Zeit. Normalerweise ist das Stundenkontingent, das man für diesen Job hat, viel zu wenig. Ich bin so dankbar, dass wir jetzt hier zu zweit sitzen. Ich weiß nicht, ob ihr es mitbekommen habt, dass ich ja ein paar Monate hier alleine war, weil die Frau Flink in Rente gegangen ist. Aber ich freue mich sehr, dass ich jetzt mit Frau Uzun zusammenarbeite. Das ist die Rettung!

FRAU UZUN: Definitiv! Die Stundenbemessung ist äußerst knapp und das setzt einen ziemlich unter Druck. Du gehst nach Hause und denkst: Es gibt noch so viel zu tun! Das macht etwas mit einem, und man kann dann schnell unzufrieden werden. Zu wissen, dass ich noch drei Sachen liegen habe, macht mich immer unruhig. Ich weiß, dass morgen oder übermorgen noch zwei, drei Sachen dazu kommen werden. Es ist einfach ein Fass ohne Boden!

RED: Wir danken Ihnen, dass sie sich für das Interview Zeit genommen haben.