Habe Mut - trau dich!

von Ayla Celik

David ist 16 Jahre alt und wechselt auf eine andere Schule. Auf dieser Schule fühlt er sich allein gelassen und findet keinen Anschluss. Irgendwann beginnen die Mitschüler ihn zu mobben. Die Mobbing-Aktionen seitens seiner Mitschüler auf der neuen Schule verdrängt er anfänglich und konzentriert sich auf die Mitschülerin Aylin, in die er sich verliebt.

Es scheint, als wende sich für ihn alles zum Guten, doch der Schein trügt. Die Mobbing-Aktionen seiner Mitschüler werden immer stärker und nehmen immer mehr an Gewalt zu, da David nicht bereit ist, zu akzeptieren, dass eine Gruppe von wenigen Mitschülern über alle anderen bestimmt. Die Gewalt nimmt zu und David findet keinen Ausweg, dieser rohen Gewalt auszuweichen, er merkt, dass „Worte“ bei seinen Mobbern nicht ankommen. Der Versuch, die Eltern um Hilfe zu bitten, scheitert, da diese mit ihren eigenen - aus Davids Sicht belanglosen- Problemen beschäftigt sind und Davids Situation als Anfangsschwierigkeiten auf einer neuen Schule abtun.

David wird zunehmend verschlossener, distanziert sich auch von Aylin, die sich zunehmend um ihn sorgt. Aylin ist die einzige Person, die Davids Veränderung von einem lebensfrohen Jungen zu einem farblosen, verschlossenen Einzelgänger, bemerkt.

Alleingelassen findet David auf einer Internet-Plattform Gleichgesinnte, Außenseiter. In der virtuellen Kommunikation glaubt er Verständnis und Gehör für seine Situation gefunden zu haben, sodass er sich von der Außenwelt völlig abkapselt und sich nur noch in sein Zimmer einschließt. Die Eltern erreichen ihn nicht mehr. Die Zeit für Gespräche ist seitens David vorbei, abgelaufen.. Die Situation eskaliert, als sein virtueller Freund die Lösung im Gegenschlag sieht. „Schlagen sie dich, so musst du härter zurückschlagen. Weicheier halten auch noch die andere Wange hin!“.

Das Ende bleibt für den Zuschauer offen.